Damian Lebuda

 

Geboren im Jahr 1980 in Polen. Wohnhaft in Berlin seit 1989.

 

Meine Begeisterung für den Amerikanischen Dollar begann schon in den 1980-er Jahren. In meiner Heimat Polen konnten wir Kinder geröstete Sonnenblumenkerne in Tüten zu je 100 g kaufen. Darin befand sich die Kopie der faszinierenden Ein-Dollar-Note. Die Qualität der Reproduktion war seinerzeit noch minderwertig, aber für uns Kinder stellte sie dennoch einen leidenschaftlichen Ansporn zum Sammeln dar.

 

Eines Sommertags im Jahr 1987 lag ich als kleiner Junge auf einer wunderschönen grünen Wiese mit dem Ein-Dollar-Schein in meiner linken und einer kühlen Pepsi in der rechten Hand.

Für mich war es ein Gefühl von Freiheit und Weite, obwohl die politischen Verhältnisse angespannt waren, konnte man die sich langsam vorbereitende Demokratie allmählich in der Luft riechen.

 

Wenn gleich in den Pewex-Geschäften, einer Unternehmenskette für den Binnenexport in Polen, alle Waren gegen westliche Währungen hauptsächlich in US-Dollar und Deutscher Mark gehandelt wurden, war ich damals nie Besitzer einer echten US-Dollar-Banknote. Es war so nah und doch so fern.

 

Anfang der 90-er Jahre kam ein Freund von einer Reise durch die Vereinigten Staaten Amerikas nach Berlin zurück und schenkte mir den One Dollar. Dieses Mal allerdings hielt ich einen echten US-Dollar in der Hand, u. z. mit der Nummer 145.

Die Begeisterung für diese Banknote und die Leidenschaft zum Malen waren so stark geworden, dass ich beides zusammenfügen konnte und ein Werk geschaffen wurde.


Um die Darstellung, die Ausdruckskraft und die Bedeutung noch kreativer zu gestalten und die Details in den Bildern noch besser hervorzuheben, male ich mit diversen Kalligraphiefedern.

 

Die Ölfarbe wird auf die Leinwand Millimeter für Millimeter aufgetragen. Eine dicke Farbschicht in der Linienführung erzeugt einen ganz eigenen Charakter des Bildes. Aufgrund der Detailtreue kann das Gemälde sowohl aus größerer Distanz als auch aus der Nähe betrachtet werden.

 

Diese Maltechnik erfordert vom Künstler viel Geduld.

 

Der US-Dollar besitzt eine magische Anziehungskraft, welche durch die Schönheit dieser Banknote hervorgerufen wird.

Aus diesem Grunde möchte ich nach mehreren Jahren der Malerei u.a. Zeichnen und Aquarellmalerei, den Dollar mit Ölfarben auf Leinwand dauerhaft verewigen.

 

Künstler: Damian Lebuda

www.damianlebuda.com